Friedrich von Ancillon

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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  • R-03212
Im Jahr 1810 wurde der Theologe Jean Pierre Frédéric Ancillon, Spross einer Berliner... mehr
Objektinformationen „Friedrich von Ancillon“
Im Jahr 1810 wurde der Theologe Jean Pierre Frédéric Ancillon, Spross einer Berliner Hugenottenfamilie, zum Erzieher des damals 14-jährigen preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm IV. berufen – unmittelbar vor dem frühen Tod von dessen Mutter Luise. In den folgenden Jahrzehnten sollte Ancillon nicht nur großen Einfluss auf die geistige Prägung seines Schützlings haben, sondern es selbst noch bis zum preußischen Außenminister bringen. Als er 1837 starb, gab der Kronprinz eine Bildnisbüste des Mannes in Auftrag, der seine schöngeistigen Interessen und konservativen Vorstellungen mitgeformt hatte. Der Bildhauer Ludwig Wichmann, ein Schüler Johann Gottfried Schadows, stellte Ancillon in der Blüte seiner Jahre dar, energisch und selbstbewusst.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: 19. Jahrhundert
Objektart: Büste
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 70 x 53 x 32 cm
Formerwerb: 1871

Original

Material: Marmor
Künstler: Wichmann, Ludwig Wilhelm
Epoche: 1838
Historischer Standort: Berlin, Stadtschloss

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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