Würfelhocker des Petamenophis

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-00496
Als „Würfelhocker“ bezeichnet man aus einem Quader herausgehauene Sitzfiguren in der... mehr
Objektinformationen „Würfelhocker des Petamenophis“
Als „Würfelhocker“ bezeichnet man aus einem Quader herausgehauene Sitzfiguren in der altägyptischen Kunst. Dabei ist die formale Beschränkung, die den Figuren eine abstrakte Anmutung verleiht, ästhetisch besonders reizvoll. Der bildhauerisch vergleichsweise weniger aufwendige Typus des Würfelhockers war nicht zur Darstellung der Pharaonen, sondern nur für Porträts von Privatpersonen oder von Beamten vorgesehen und erfreute sich größter Beliebtheit.Petamenophis war ein hoher Beamten der späten Äthiopenzeit. Die Inschriften auf dem Rückenpfeiler und dem Sockel geben Titel, Namen und Opferbitten an die Toten- Götter Osiris und Anubis

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Ägypten
Objektart: Plastik
Maße: Höhe: 32 cm
Historische Form
Formerwerb: 1975

Original

Material: Granit, schwarzgrau
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Dritte Zwischenzeit; 25. Dynastie; ca. 680 v. Chr.
Herkunft: Ägyptisch
Standort: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: ÄM 23728

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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