Plutosknabe der Eirene

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin; Wolfgang Klein, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-00287
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Objektinformationen „Plutosknabe der Eirene“
Der wohlgenährte Plutos blickte einst zur Friedensgöttin Eirene auf, die ihn auf dem Arm trug. Plutos galt im antiken Griechenland als die Personifizierung des Reichtums. Der Legende nach soll der Knabe aus einer kurzen Liaison der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter mit Iasion, einem Sohn des Zeus, hervorgegangen sein. Gemeinsam mit Eirene, deren Füllhorn in Resten noch an seinem Knie zu erkennen ist, stand er hier für die segensreiche Wirkung friedlicher Zeiten, die nicht zuletzt den allgemeinen Wohlstand befördern. Trotz der fehlenden Arme ist die Figur von großem künstlerischem Reiz.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Plastik
Maße: Höhe: 65 cm
Historische Form
Formerwerb: 1885

Original

Material: Marmor
Künstler: Kephisodotos (1)
Epoche: Römische Kopie nach griechischem Original 374-360 v. Chr.
Herkunft: Römische Kopie nach griechischem Original
Fundort: Piräus
Standort: Athen, Archäologisches Nationalmuseum
Inventar-Nr.: 175

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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