Gottvater und Abraham

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-04442
Ursprünglich gehörte das an seiner oberen Randzone fragmentierte Täfelchen zu einem Zyklus von... mehr
Objektinformationen „Gottvater und Abraham“
Ursprünglich gehörte das an seiner oberen Randzone fragmentierte Täfelchen zu einem Zyklus von geschnitzten Elfenbeinplatten, dem so genannten Paliotto von Salerno. Die heute noch vorhandenen 67 Reliefs werden in New York, Budapest, Paris, Hamburg sowie in Berlin aufbewahrt, der überwiegende Teil befindet sich jedoch im Museo Diocesano in Salerno. Die Berliner Tafel zeigt das Bündnis zwischen Gott und Abraham: Gottvater hat seine rechte Hand segnend über einem Kuppelziborium erhoben, während Abraham mit ausgestreckten Händen auf den von ihm errichteten Altar weist, der hier zwischen den Säulen steht.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Byzanz und Renaissance
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite: 9 x 12 cm
Formerwerb: 1933

Original

Material: Elfenbein
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: 1086 - 1100
Herkunft: Süditalien
Historischer Standort: Salerno, Kathedrale, Paliotto (Altar)
Standort: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: 5952

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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