Lachender Narr (von R-02458)

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
290,00 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Nur auf Anfrage.

Oberfläche:

  • R-02458-A
Der lachende Narr, eine italienische Gipsskulptur aus dem 17. Jahrhunderte, gehörte zu den... mehr
Objektinformationen „Lachender Narr (von R-02458)“
Der lachende Narr, eine italienische Gipsskulptur aus dem 17. Jahrhunderte, gehörte zu den originellsten Stücken der Privatsammlung des deutsch-jüdischen Bankiers James Simon. Das Werk zeugt vom Interesse des Barock an Physiognomie und diente vermutlich als Modell in einer Bildhauerwerkstatt. 1904 stiftete Simon seine Werke aus Renaissance und Barock an die Berliner Skulpturensammlung, darunter auch den Lachenden Narr – mit der Bedingung, dass sie in einem Raum für den Zeitraum von 100 Jahren ausgestellt würde. Nach jahrzehntelanger Unterbrechung wurde das James-Simon-Kabinett im Jahr 2019 im Bode-Museum originalgetreu wiedereröffnet und so lacht der Narr heute wieder von seinem Säulensockel in der Ecke des Raumes.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Byzanz und Renaissance
Objektart: Maske
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 26 x 20 x 20 cm
Historische Form
Formerwerb: 1906

Original

Material: Stuck
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: 17. Jh.
Herkunft: Italien
Standort: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (verschollen)
Inventar-Nr.: 5004

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

Zuletzt angesehen