Flabellum, Bischof

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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  • R-04864-D
Ein Meisterwerk der englischen Elfenbeinschnitzerei aus dem beginnenden 12. Jahrhundert ist... mehr
Objektinformationen „Flabellum, Bischof“
Ein Meisterwerk der englischen Elfenbeinschnitzerei aus dem beginnenden 12. Jahrhundert ist dieser Stab, der zu einem sogenannten Flabellum gehört. Mit diesem Begriff bezeichnet man einen Fächer, der während des Gottesdienstes zum Vertreiben der Fliegen verwendet wurde. Im frühen Mittelalter wurde aus diesem liturgischen Gebrauchsgegenstand ein oftmals repräsentativ gestaltetes Objekt. Um den Stab ziehen sich Bildfelder in vier Zonen, durch zum Teil ornamentierte Bänder getrennt. In diesem untersten Streifen finden wir einen Heiligen Bischof, Johannes den Täufer und zwei weitere Heilige. Das Original ist verschollen, womit die Erhaltung der authentischen Form in der Gipsformerei als besonderer Glücksfall anzusehen ist.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Byzanz und Renaissance
Objektart: Gebrauchsgegenstand
Maße: Höhe x Breite: 12 x 3 cm
Formerwerb: 1931

Original

Material: Elfenbein
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Anfang 12. Jh.
Herkunft: England (?)
Standort: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (verschollen)
Inventar-Nr.: 614 (?)

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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