Reliquienkasten

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-04423
Das zwischen 1220 und 1230 entstandene Katharinenreliquiar gehört zu den Meisterwerken... mehr
Objektinformationen „Reliquienkasten“
Das zwischen 1220 und 1230 entstandene Katharinenreliquiar gehört zu den Meisterwerken mittelalterlicher Schatzkunst in Deutschland. Es handelt sich im Original um einen mit vergoldeten, kunstvoll getriebenen Silberblechreliefs überzogenen hölzernen Kasten, der einst zur Aufbewahrung als besonders kostbar erachteter Heiligenreliquien diente. Die an den Ecken hervortretenden Dreiviertelsäulen erinnern an Schriftrollen, zwischen denen sich die einzelnen Szenen aufspannen. Der mit Darstellungen Christi, Marias und der Apostel geschmückte Kasten wurde einheitlich in Quedlinburg gestaltet und unterscheidet sich dadurch von den anderen Reliquiaren im Quedlinburger Domschatz, welche aus Werken unterschiedlicher Herkunft zusammengestellt wurden.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Kleinplastik Deutschland, Frankreich
Objektart: Plastik
Maße: Höhe x Breite: 17 x 40 cm
Formerwerb: 1871

Original

Material: Silber, vergoldet
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: ca. 1220
Herkunft: Ottonisch
Standort: Quedlinburg, Stiftskirche

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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