Werdener Kruzifix

Stiftskirche Werden, Werden, Fotograf unbekannt
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  • R-02301
Der Bronzekruzifixus in der Stiftskirche in Essen-Werden gilt als eines der bedeutendsten... mehr
Objektinformationen „Werdener Kruzifix“
Der Bronzekruzifixus in der Stiftskirche in Essen-Werden gilt als eines der bedeutendsten romanischen Bildwerke des 11. Jahrhunderts. Der bereits gestorbene Erlöser hat die Arme weit ausgestreckt, die Füße sind nebeneinander auf das Kreuz genagelt. Unter der Haut treten die Knochen deutlich hervor. Das Lendentuch wurde ebenso präzise ausgearbeitet. Ursprünglich stammt das Kruzifix aus Helmstedt in Niedersachen, von wo es 1547 nach Werden gebracht wurde. Der dortigen Legende zufolge soll Karl der Große es bei der Bekehrung der Sachsen mit sich geführt haben.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Mittelalter und Barock
Objektart: Plastik
Maße: Höhe x Breite: 110 x 96 cm
Historische Form
Formerwerb: 1856

Original

Material: Bronze
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: ca. 1060
Herkunft: Ottonisch
Standort: Werden, Propsteikirche St. Ludgerus, Schatzkammer

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

Deutsches Archäologisches Institut, Berlin, Fotograf unbekannt Wilhelm Dörpfeld Künstler: Perathoner, Hans
ab 2.242,02 € *
Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt Abraham Künstler: Unbekannter Künstler
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