Empfang der Hugenotten durch den Großen Kurfürsten

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-02530
Das Relief entstand zum 200-jährigen Jubiläum des „Edikts von Potsdam“, mit dem der... mehr
Objektinformationen „Empfang der Hugenotten durch den Großen Kurfürsten“
Das Relief entstand zum 200-jährigen Jubiläum des „Edikts von Potsdam“, mit dem der calvinistische Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Preußen rund 15.000 seiner verfolgten französischen Glaubensbrüder, der Hugenotten, die Einwanderung gestattete. Rechts steht der trotz seiner Uniform sehr volksnah wirkende Kurfürst mit dem datierten Edikt, während von links die dankbar-demütigen Hugenotten auf ihn zukommen. Der Bildhauer Johannes Boese schuf das Relief am Beginn seiner Bildhauerkarriere, die in der Ernennung zum Professor der Berliner Kunstakademie 1902 gipfelte. Das Werk, das im Original am Französischen Dom auf dem Gendarmenmarkt zu finden ist, ist charakteristisch für Boeses maßvollen Naturalismus.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: 19. Jahrhundert
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite: 95 x 250 cm
Formerwerb: 1990

Original

Material: Bronze
Künstler: Boese, Johannes
Epoche: 1885
Standort: Berlin, Französischer Dom, Eingangsportal

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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