Schreiberpalette mit zwei Näpfen zum Anrühren der Tusche

Schreiberpalette mit zwei Näpfen zum Anrühren der Tusche
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  • R-00944
Die Schreibpalette besitzt zwei Näpfe für das Anrühren von roter und schwarzer Tinte. Den... mehr
Objektinformationen „Schreiberpalette mit zwei Näpfen zum Anrühren der Tusche“
Die Schreibpalette besitzt zwei Näpfe für das Anrühren von roter und schwarzer Tinte. Den Großteil der Texte auf den Papyri und Ostraka verfassten die Schreiber mit schwarzer Tinte und nur für Satzanfänge, Rubra genannt, oder z. B. für Götternamen wurde die rote Farbe verwendet. Es ist gut möglich, dass diese Palette aus einem Grabkontext stammt und seinem Besitzer, einem Schreiber, mit ins Grab gegeben wurde.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Ägypten
Objektart: Gebrauchsgegenstand
Maße: Höhe x Breite: 7 x 9 cm
Historische Form
Formerwerb: 1914

Original

Material: Stein
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Frühdynastische Zeit; 3050-2850 v. Chr.
Herkunft: Ägyptisch
Standort: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: ÄM 17582

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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