Teil des Kalenderfrieses R-01283

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin; Archäologisches Institut der Universität Göttingen, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-01283-3
Die Tafel gehört zu einem insgesamt sechsteiligen hellenistischen Kalenderfries mit... mehr
Objektinformationen „Teil des Kalenderfrieses R-01283“
Die Tafel gehört zu einem insgesamt sechsteiligen hellenistischen Kalenderfries mit personifizierten Darstellungen der Monate, der Athener Feste und der Tierkreiszeichen. Links tritt dynamisch eine geflügelte Frau ins Bild, die einen Obstkorb in den Händen hält. Sie wird als Darstellung des Sternzeichens Jungfrau interpretiert, die reifen Früchte verweisen auf das Ende des Sommers und den Beginn des Herbstes. Neben dem später eingemeißelten christlichen Kreuz rechts ist der sogenannte Kranz der Ariadne zu sehen, der für das Sternzeichen Waage steht.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite: 26 x 83 cm
Historische Form
Formerwerb: 1882

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: 2. Jh. v. Chr.
Standort: Athen, Kirche des Heiligen Eleutherios (Kleine Mitropolis)

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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