Venus, das Haar ordnend

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  • R-00168
Die Göttin Aphrodite, von den Römern Venus genannt, wurde in der Entwicklung der griechischen... mehr
Objektinformationen „Venus, das Haar ordnend“
Die Göttin Aphrodite, von den Römern Venus genannt, wurde in der Entwicklung der griechischen Kunst von einer siegreichen Heldenfigur zu einer idealtypischen Schönheit, deren göttliche Eigenschaft allein durch ihren körperlichen Liebreiz dargestellt wurde. So erfanden die griechischen Bildhauer beginnend mit Praxiteles diverse Motive, um ihre Nacktheit gleichsam zu erklären. Hier ist sie – bis auf einen herabgerutschten Rock unbekleidet – damit beschäftigt, ihre Haare zu kämmen. Die zierliche Figur, im Original aus Bronze, greift das Vorbild größerer Statuen auf. Sie befindet sich im Württembergischen Landesmuseum Stuttgart. Die historische Form wurde bereits 1882 abgenommen.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Plastik
Maße: Höhe: 11 cm
Historische Form
Formerwerb: 1882

Original

Material: Bronze
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Datierung unbestimmt
Herkunft: Römisch
Standort: Stuttgart, Landesmuseum Württemberg
Inventar-Nr.: 3.263

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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