Toter Perser

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin; Archäologisches Institut der Universität Göttingen, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-00218
Der am Boden liegende tote Krieger trägt eine Mütze, Hosen, Schuhe und ein Obergewand, das die... mehr
Objektinformationen „Toter Perser“
Der am Boden liegende tote Krieger trägt eine Mütze, Hosen, Schuhe und ein Obergewand, das die eine Schulter frei lässt. Neben ihm liegt das typische Krummschwert der Perser. Mit der Figur stellte der antike griechische Bildhauer einen besiegten Feind dar. Die Skulptur aus der Zeit des Hellenismus gehörte zu einer Figurengruppe, in der mehrere der besiegten Feinde nebeneinander dargestellt wurden. Sie stand einst als Weihgeschenk des Königs Attalos auf der Athener Akropolis, einige der Skulpturen sind heute in verschiedenen Museen zu finden. Nachdem das Werk 1882 abgeformt worden war, wurde es wie die anderen Teile in der Abguss-Sammlung im Berliner Neuen Museum als erneut zusammengeführte Gruppe aufgestellt.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Plastik
Maße: Breite: 96 cm
Historische Form
Formerwerb: 1882

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Römische Kopie nach griechischem Original ca. 160-140 v. Chr.
Herkunft: Römische Kopie nach griechischem Original
Fundort: Rom, in der Nähe des Palazzo Madama
Standort: Neapel, Museo Archeologico Nazionale
Inventar-Nr.: 6014

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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