Männlicher Gewandtorso

Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin
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Oberfläche:

  • R-00139
Man erkennt eine männliche Figur mit einem kurzen, bis zu den Knien reichenden Chiton. Die linke,... mehr
Objektinformationen „Männlicher Gewandtorso“
Man erkennt eine männliche Figur mit einem kurzen, bis zu den Knien reichenden Chiton. Die linke, leicht durchschwingende Hüfte deutet die Standbeinseite an, das rechte Spielbein war zur Seite gestellt und etwas nach außen gewinkelt. Auf dem Oberschenkel des Spielbeins spannt sich das Gewand und ist in kleinen, geschwungenen Falten herumgeführt – es unterstreicht so die Plastizität des Schenkels. Am linken Bein presst sich das Gewand vorn gegen den Oberschenkel, schwingt an der Seite weit aus und suggeriert damit einen Windstoß von vorn. Aus den schmalen Hüften entwickelt sich ein kräftiger Brustkorb und breite Schultern. Der Überschlag des Chiton fällt über die Hüfte herab und markiert wie der breite Gürtel und die Schulterlinie deutliche, aus der Horizontale leicht verschobene Akzente. Den Gürtel hat man sich wohl aus Leder mit Metallbeschlag vorzustellen, der vorn mit einem Gorgoneion geschmückt war. Man geht davon aus, dass der Dargestellte Dionysos war.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Plastik
Maße: Höhe: 113 cm
Historische Form
Formerwerb: 1871

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Römische Kopie nach griechischem Original ca. 430-420 v. Chr.
Herkunft: Römische Kopie nach griechischem Original
Standort: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: SK 526

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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