Kybele, Weihrelief

Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-01300
Die Göttin Kybele hat in einer tempelartigen Sitznische mit Giebel, dem sogenannten Naiskos,... mehr
Objektinformationen „Kybele, Weihrelief“
Die Göttin Kybele hat in einer tempelartigen Sitznische mit Giebel, dem sogenannten Naiskos, Platz genommen. Hier empfängt sie die Anbetenden, die zu ihrem Kultbild gepilgert sind, um sie um Hilfe zu bitten. In der rechten, ausgestreckten Hand trägt sie eine Omphalos-Schale – als Zeichen an die Pilger, dass ihre Gebete erhört werden. Der Göttin stehen links und rechts kleine Assistenzfiguren zur Seite – zum einen Hermes Kadmilos, zum anderen die fackeltragende Persephone. Der Kybele-Kult wurde zunächst in Phrygien, auf dem Gebiet der heutigen Türkei, gepflegt und verbreitete sich von dort in der gesamten griechisch-antiken Welt.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite: 50 x 36 cm
Historische Form
Formerwerb: 1893

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: 350-300 v. Chr.
Herkunft: Attisch
Fundort: Piräus
Standort: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: Sk 692

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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