Grabstele

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin; Bärbel Paetzel, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-01295
"Die in die schmale, hochrechteckige Grabstele eingepasste Figur eines älteren Mannes hält in der... mehr
Objektinformationen „Grabstele“
"Die in die schmale, hochrechteckige Grabstele eingepasste Figur eines älteren Mannes hält in der rechten Hand eine Heuschrecke, die er an den erwartungsvoll hochspringenden Hund verfüttert. Das flach ausgearbeitete Relief besticht durch diese lebensechte Szene. Diese ist umso bemerkenswerter, als die Gesichtszüge des Mannes, offenbar einer höhergestellten Persönlichkeit, noch im idealtypischen, kaum individualisierten Stil des frühen 5. Jahrhunderts vor Christus gearbeitet sind. Die deutschen Archäologen Adolf Michaelis und Alexander Conze staunten im Jahr 1860 nicht schlecht, als sie das antike Relief auf einem neuzeitlichen griechischen Friedhof entdeckten, wo es auf dem Grab eines Bauern wiederverwendet worden war. "

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite: 199 x 60 cm
Historische Form
Formerwerb: 1871

Original

Material: Marmor
Künstler: Alxenor
Epoche: Ca. 490-470 v. Chr.
Herkunft: Böotisch
Fundort: Böotien, Orchomenos
Standort: Athen, Archäologisches Nationalmuseum
Inventar-Nr.: 39

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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