Messerschleifender Skythe

Messerschleifender Skythe
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Oberfläche:

  • R-00265
Erwartungsvoll und unterwürfig schaut der skythische Sklave zu seinem Herrn Apoll auf. Das von... mehr
Objektinformationen „Messerschleifender Skythe“
Erwartungsvoll und unterwürfig schaut der skythische Sklave zu seinem Herrn Apoll auf. Das von ihm geschliffene Messer liegt bereit, damit dieser dem Silen Marsyas die Haut abziehen kann, nachdem er ihn im musikalischen Wettstreit geschlagen hat. Dass der Weimarer Kunstgelehrte Carl Ludwig Fernow die Figur des „Schleifers“ bereits um 1800 zu den „vorzüglichsten alten Bildwerken“ in den Uffizien zählte, verdankt sich nicht nur der psychologischen Spannung, sondern auch der vorzüglich komponierten Haltung des hockenden Skythen. Meisterhaft ist die Körperspannung und Athletik für das Bildnis eines tatbereiten, gewissenlosen Helfers verarbeitet. Die Abformung wurde 1882 vorgenommen.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Plastik
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 106 x 112 x 54 cm
Historische Form
Formerwerb: 1882

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Römische Kopie nach griechischem Original ca. 200 v. Chr.
Herkunft: Römische Kopie nach griechischem Original
Fundort: Rom
Standort: Florenz, Galleria degli Uffizi
Inventar-Nr.: 230

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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