Stratege mit korinthischem Helm

Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-00708
Der bärtige Kopf weist deutlich individuelle Züge auf: ein fliehendes Kinn, kleine Augen und... mehr
Objektinformationen „Stratege mit korinthischem Helm“
Der bärtige Kopf weist deutlich individuelle Züge auf: ein fliehendes Kinn, kleine Augen und Spuren des Alters wie erschlaffte Wangen und Tränensäcke. So geht die Forschung davon aus, dass es sich um das lebensechte Porträt eines möglicherweise athenischen Heerführers handelt. Der hochgeschobene Helm mit zwei Widderköpfen im Relief steht für seine Rolle als militärischer Stratege. Der Kopf dürfte eine marmorne Kopie aus römisch-antiker Zeit nach dem bronzenen griechischen Original sein. Er wurde 1827 vom preußischen Gesandten Christian von Bunsen in Rom erworben und vom Bildhauer Emil Wolff an Nase und Ohren ergänzt.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Büste
Maße: Höhe: 68 cm
Historische Form
Formerwerb: 1910

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Römische Kopie nach griechischem Original 3. Jh. v. Chr.
Herkunft: Römische Kopie nach griechischem Original
Standort: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: Sk 323

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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