Schreitender Hengst

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-02905
Antike oder Renaissance – die Bestimmung fällt bei diesem würdevoll ausschreitenden Hengst nicht... mehr
Objektinformationen „Schreitender Hengst“
Antike oder Renaissance – die Bestimmung fällt bei diesem würdevoll ausschreitenden Hengst nicht leicht. Als der Mäzen James Simon dieses und sein Pendant (vgl. Formnummer R-02910) im Jahr 1904 der Berliner Skulpturensammlung schenkte, glaubte man in den beiden Rössern Werke des großen Leonardo da Vinci erkennen zu können. Heute hingegen sieht man die beiden Kleinbronzen – nur 22 cm hoch – als Schöpfungen des Severo Calzetta aus der Zeit der Renaissance an, die von den berühmten antiken Pferden vom Markusplatz in Venedig inspiriert wurden. Anders als das Pendant ist dieses Exemplar im Original verschollen und somit nur noch in der Replik der Gipsformerei überliefert.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Byzanz und Renaissance
Objektart: Plastik
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 25 x 20 x 27 cm
Formerwerb: 1914

Original

Material: Bronze
Künstler: Ravenna, Severo da
Epoche: 1501-1550
Standort: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (verschollen)
Inventar-Nr.: 2264

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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