Niccolò di Leonardo Strozzi

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-02442
So muss er ausgesehen haben, der Florentiner Bankier Niccolò Strozzi! Er hatte ein bewegtes... mehr
Objektinformationen „Niccolò di Leonardo Strozzi“
So muss er ausgesehen haben, der Florentiner Bankier Niccolò Strozzi! Er hatte ein bewegtes Leben: Als die Rivalen aus der Familie Medici 1434 die Macht in seiner Heimatstadt Florenz übernahmen, musste er mit seinem Vater und seinen Brüdern die Stadt verlassen. Doch gelang es ihnen, sich im römischen Exil eine neue Existenz als Bankiers aufzubauen. Die Büste gilt als eines der ersten realistischen Porträts der Bildhauerei – Zeichen eines neuen Selbstbewusstseins und einer neuen Auffassung vom Menschen. Geschaffen wurde sie von dem italienischen Bildhauer und Architekten Mino da Fiesole. 1877 wurde sie aus dem Palast der Familie von den Berliner Museen erworben. Die Abgussform wurde wenig später angefertigt.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Byzanz und Renaissance
Objektart: Büste
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 50 x 51 x 34 cm
Historische Form
Formerwerb: 1893

Original

Material: Marmor
Künstler: Mino da Fiesole
Epoche: 1454
Standort: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: 96

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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