Grabmal des Pietro Foscari

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-02213
Mit ernstem Ausdruck und eingefallenen Wangen liegt der bronzene Kardinal auf einem Kissen, das... mehr
Objektinformationen „Grabmal des Pietro Foscari“
Mit ernstem Ausdruck und eingefallenen Wangen liegt der bronzene Kardinal auf einem Kissen, das wiederum auf dem darunter befindlichen Sarkophag aufliegt. Dieser ist mit reizenden Ornamenten im Stil der Frührenaissance geschmückt – Festons, Puttenköpfe und flatternde Bänder. Besonders ungewöhnlich ist beim Original die Kombination zweier Materialien – der Sarkophag aus Marmor, die Figur aus Bronze. Der 1485 verstorbene Foscari stammte aus einer Venezianer Familie und absolvierte eine erstaunliche Karriere, die ihm schließlich das Kardinalsamt unter dem Rovere-Papst Sixtus IV. bescherte, die auch erklärt, warum er für sein Grabmal die von der Familie Rovere bevorzugte Kirche S. Maria del Popolo in Rom auswählte.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Byzanz und Renaissance
Objektart: Plastik
Maße: Höhe x Breite: 195 x 78 cm
Historische Form
Formerwerb: 1882

Original

Material: Bronze (Korpus); Marmor (Liegestatt)
Künstler: Giovanni di Stefano da Siena (1446)
Epoche: 1463-1464
Standort: Rom, S. Maria del Popolo

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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