Tafel eines Diptychons, Christusszenen

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin
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Oberfläche:

  • R-04631
Die Elfenbeintafel entstand im 5. Jahrhundert, zu einer Zeit, als die Darstellung von Szenen aus... mehr
Objektinformationen „Tafel eines Diptychons, Christusszenen“
Die Elfenbeintafel entstand im 5. Jahrhundert, zu einer Zeit, als die Darstellung von Szenen aus dem Leben Jesu noch nicht so festgelegt war wie später: So ist er bei seiner Taufe im Jordan noch als Kind dargestellt (in späteren Jahrhunderten wurde er stets als junger Mann gezeigt), und bei der Hochzeit von Kana, bei der Wasser in Wein verwandelt wurde, sieht er noch ganz anders aus als der Christus, den man kennt: Er trägt keinen Bart und erscheint auch etwas kräftiger als gewohnt. Im oberen Drittel schließlich ist in drastischer Weise der bethlehemitische Kindermord dargestellt – ein brutaler Rohling schleudert das Kind zu Boden, während die Mutter verzweifelt die Arme zum Himmel erhebt. Das in Italien entstandene Werk ist die Seitentafel eines Klappaltärchens.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Byzanz und Renaissance
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite: 20 x 8 cm
Formerwerb: 1914

Original

Material: Elfenbein
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: 401-433
Herkunft: Weströmisches Reich
Standort: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: 2719

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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