Diakon als Lesepult

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin
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Oberfläche:

  • R-02357
Mit aufrichtigem Blick hat der Diakon seine Finger an die breite Platte gelegt, auf der die Bibel... mehr
Objektinformationen „Diakon als Lesepult“
Mit aufrichtigem Blick hat der Diakon seine Finger an die breite Platte gelegt, auf der die Bibel für die Lesung beim Gottesdienst aufgelegt wird. Doch hält er das Pult nicht allein mit den Händen, sondern dieses wird auch von einem Bäumchen mit Ästen gestützt. Ergeben sah der Diakon dem Priester bei der Lesung direkt ins Gesicht. Mit seinem lockigen Haar, dem bartlosen Gesicht und dem langen Gewand dokumentiert er, wie ein Messdiener im 13. Jahrhundert frisiert und gekleidet gewesen sein mag. Aufgrund ihrer stilistischen Merkmale und ihrer herausragenden künstlerischen Qualität wird die Figur traditionell dem hochgotischen Naumburger Meister zugeschrieben, dem Schöpfer von Ekkehard und Uta.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Mittelalter und Barock
Objektart: Plastik
Maße: Höhe: 180 cm
Historische Form
Formerwerb: 1906

Original

Material: gefasst
Künstler: Meister von Naumburg
Epoche: Mitte 13. Jh.
Standort: Naumburg, Dom

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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