Hausurne in Form einer runden Hütte

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  • R-03355
Wie sah vor rund 2700 Jahren ein brandenburgisches Wohnhaus aus? Darüber gibt diese... mehr
Objektinformationen „Hausurne in Form einer runden Hütte“
Wie sah vor rund 2700 Jahren ein brandenburgisches Wohnhaus aus? Darüber gibt diese bronzezeitliche Hausurne Aufschluss, die 1872 in der Prignitz gefunden wurde. Solche Begräbnisgefäße für herausgehobene Persönlichkeiten waren den damaligen Häusern nachgebildet. Der Urnentypus war zwischen Harz und Elbe verbreitet. Die Rundhütte ist aus Ton modelliert und auf dem gewölbten Dach ist die Reisigbedeckung angedeutet. Das Exemplar aus dem Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte besaß einst eine viereckige Tonplatte zum Verschluss der Tür. Die Hausurne ist seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen. So erweist sich die Überlieferung in der Gipsformerei als besonderer Wert.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Vor- und Frühgeschichte
Objektart: Gefäß
Maße: Höhe x Breite: 27 x 33 cm
Formerwerb: 1910

Original

Material: Ton
Epoche: Späte Nordische Bronzezeit, Periode VI; ca. 7.-6. Jh. v. Chr.
Fundort: Brandenburg, Großpankow
Standort: Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (verschollen)
Inventar-Nr.: I 04210

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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