Osiris und die Göttin des Westens

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin
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Oberfläche:

  • R-01181
Chaemhet bekleidete in der Herrschaftszeit des Pharaos Amenophis III. das hohe Amt des... mehr
Objektinformationen „Osiris und die Göttin des Westens“
Chaemhet bekleidete in der Herrschaftszeit des Pharaos Amenophis III. das hohe Amt des königlichen Schreibers und „Vorsteher der Speicher von Ober- und Unterägypten“. Seinem Rang gemäß wurde sein Grab reich mit künstlerisch hochwertigen Flachreliefs geschmückt. Diese Platte zeigt Osiris mit der Atef-Krone, Krummstab und Flagellum sowie dem Anch-Zeichen, und hinter ihm stehend Hathor, die Göttin des Westens. Trotz des strengen Profils und der abstrahierenden Darstellung ist das Werk von großer Anmut. Bereits im späten 19. Jahrhundert vor Ort abgeformt, wurde eine Replik des Reliefs damals im Berliner Ägyptischen Museum gezeigt.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Ägypten
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 83 x 77 x 6 cm
Formerwerb: 1893

Original

Material: Kalkstein
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Neues Reich; 18. Dynastie; 1388-1351 v. Chr.
Herkunft: Ägyptisch
Fundort: Ägypten, Theben, Grab des Cha-em-het, Grab 57 (Sheikh Abd el-Qurna)
Standort: Ägypten, Theben, Grab des Cha-em-het, Grab 57 (Sheikh Abd el-Qurna) (Original); Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (Abguss)

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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