Mittelschiffsteil, sog. Lenormant-Relief

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-01290
Mit gestreckten Armen legen sich die in den Stein gemeißelten Ruderer ins Zeug, um die Trireme... mehr
Objektinformationen „Mittelschiffsteil, sog. Lenormant-Relief“
Mit gestreckten Armen legen sich die in den Stein gemeißelten Ruderer ins Zeug, um die Trireme anzutreiben. Als Trireme bezeichnet man die rudergetriebenen Kriegsschiffe des Altertums mit drei gestaffelten Reihen von Ruderern. Als avanciertes Kriegsschiff der damaligen Zeit waren die Triremen maßgeblich für die Seeherrschaft Athens im 5. Jahrhundert vor Christus und den darauf aufbauenden Reichtum der Athener verantwortlich. So setzten sie ihrem Schiff und seinen Ruderern mit dem Relief auf der Akropolis ein Denkmal. Die Darstellung, die nach ihrem Finder Francois Lenormant auch als „Lenormant-Relief“ bezeichnet wird, ist so exakt, dass sie in den 1980er-Jahren für den Nachbau einer Trireme verwendet wurde.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite: 40 x 54 cm
Historische Form
Formerwerb: 1882

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Ende 5. Jh. v. Chr.
Herkunft: Attisch
Fundort: Athen, Akropolis, Erechtheion
Standort: Athen, Akropolismuseum
Inventar-Nr.: 1339

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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