Buddha auf Löwenthron

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  • R-04176
Aus der Regierungszeit der Pala-Dynastie stammt dieser fein ausgearbeitete Buddha, der von der... mehr
Objektinformationen „Buddha auf Löwenthron“
Aus der Regierungszeit der Pala-Dynastie stammt dieser fein ausgearbeitete Buddha, der von der Blütezeit des Buddhismus in Nordindien vom 8. bis zum 12. Jahrhundert zeugt. Im Lotossitz hat sich Buddha auf dem reich verzierten Thron niedergelassen. Während die rechte Hand auf dem Knie ruht und die Finger zum Boden deuten, hat er die Linke in den Schoß gelegt. Diese Gestik entspricht dem Typus des Bhumisparsha Buddha und zeigt ihn im Moment der Erleuchtung. Das Original ist seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen, so dass der 1933 angefertigten Abformung ein besonderer Wert zukommt. Die Gipsformerei erweist sich mit solchen Werken als wichtiges Kunstarchiv.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Asien
Objektart: Plastik
Maße: Höhe: 40 cm
Historische Form
Formerwerb: 1933

Original

Material: Stein
Epoche: 9. Jh.
Herkunft: Nordindien, Pala-Dynastie
Standort: Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (verschollen)
Inventar-Nr.: I c 33666

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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