Tanzende Bacchantin

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin
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Oberfläche:

  • R-02265
Auf das knappste bekleidet, tanzt die junge Frau aus dem Gefolge des Weingottes Bacchus um ihre... mehr
Objektinformationen „Tanzende Bacchantin“
Auf das knappste bekleidet, tanzt die junge Frau aus dem Gefolge des Weingottes Bacchus um ihre eigene Achse. Besonders raffiniert ist das faltenreiche Gewand drapiert, das lediglich von einem schmalen Band zusammengehalten wird. Mit der linken Hand hat sie das Tamburin emporgestreckt. Als ob es ein Spiegel wäre, blickt sie sich scheinbar selbst prüfend hinein. Die Bronzestatuette entstammt dem Umfeld des größten Architektur- und Ausstattungsunternehmens des frühen 18. Jahrhunderts – dem Neubau des Schlosses von Versailles unweit von Paris. Stilistisch handelt es sich bei der eleganten Figur aus der Werkstatt des Hofkünstlers Francois Giardon um ein Werk des späten Barock.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Kleinplastik Deutschland, Frankreich
Objektart: Plastik
Maße: Höhe: 42 cm
Historische Form
Formerwerb: 1902

Original

Material: Bronze
Künstler: Girardon, François
Epoche: Anfang 18. Jh.
Standort: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: 358

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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