Greif als Stütze eines Tisches

Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-01651
Der Greif gilt als eines der ältesten Fabelwesen der Kunstgeschichte. Klug, stark und wachsam war... mehr
Objektinformationen „Greif als Stütze eines Tisches“
Der Greif gilt als eines der ältesten Fabelwesen der Kunstgeschichte. Klug, stark und wachsam war er ein Hoheitszeichen und zierte Gebäude und Möbelstücke, aber auch Rüstungen und Gebrauchsgegenstände. Hier diente er als dekorative Stütze eines Tisches. Mit fein ausgearbeitem Gefieder, muskulösen Löwenbeinen und aufgerissenem Maul wirkt er majestätisch und entschlossen. Von großer Ästhetik sind die feinen Pflanzenranken unter dem mythischen Tier. Bereits 1856 in der Berliner Antikensammlung abgeformt, handelt es sich um ein frühes Werk aus dem Angebot der Gipsformerei, da sich das Greifenmotiv auch im Klassizismus größter Beliebtheit erfreute.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Plastik
Maße: Höhe x Breite: 77 x 57 cm
Historische Form
Formerwerb: 1856

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: ca. 300 v. Chr.
Herkunft: Hellenistisch
Standort: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: Sk 1087 (?)

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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