Fliehende Niobide, Giebelfigur

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-00360
Rasch will die junge Frau fliehen. Vor den heranfliegenden Pfeilen versucht sie sich durch den... mehr
Objektinformationen „Fliehende Niobide, Giebelfigur“
Rasch will die junge Frau fliehen. Vor den heranfliegenden Pfeilen versucht sie sich durch den emporgehobenen Peplos zu schützen. Doch kann sie der Strafe der Götter Apoll und Artemis nicht entgehen, die die kinderreiche Niobe für ihre Prahlerei mit ihrem zahlreichen Nachwuchs grausam durch Ermordung der Kinder strafen. Die Statue gehörte einst zu einem Ensemble von Figuren im Giebelfeld eines griechischen Tempels. Von dort wurde sie mutmaßlich in der Zeit des Kaisers Augustus nach Rom transferiert und von hier Jahrhunderte später nach Kopenhagen, wo sie sich noch heute befindet.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Plastik
Maße: Höhe: 140 cm
Historische Form
Formerwerb: 1985

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Ca. 440-30 v. Chr.
Herkunft: Griechisch
Fundort: Rom, Sallustische Gärten
Standort: Kopenhagen, Ny Carlsberg Glyptotek
Inventar-Nr.: 398

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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