Dreifußweihe

Dresden, Staatliche Skulpturensammlungen, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-01314
Auf einem hohen schmalen Pfeiler steht ein Dreifuß, ein in antiker Zeit beliebter Preis beim... mehr
Objektinformationen „Dreifußweihe“
Auf einem hohen schmalen Pfeiler steht ein Dreifuß, ein in antiker Zeit beliebter Preis beim Theaterwettstreit. Rechts steht der bärtige Gott Dionysos, der in einer für die Entstehungszeit des 1. Jahrhunderts nach Christus auffällig altertümlichen, archaisierenden Weise dargestellt ist. Seine Anwesenheit verweist darauf, dass der jährliche Theaterwettstreit in Athen zu den Dionysien genannten Festtagen des Gottes abgehalten wurde. Ihm gegenüber steht eine Priesterin, die soeben den Dreifuß weiht, indem sie ihn mit einer Binde schmückt. Das Relief stammt von der Basis eines Prachtkandelabers, an deren anderen beiden Seiten sich zwei weitere Reliefs (Formnummern 1313, 1315) befinden. Alle drei Reliefs beziehen sich auf das Thema des (Wett-)Kampfes und der Siegerehrung.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite: 76 x 74 cm
Historische Form
Formerwerb: 1844

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: 126-150
Herkunft: Neuattisch
Historischer Standort: Rom, Sammlung Chigi
Standort: Dresden, Staatliche Kunstsammlungen, Skulpturensammlung
Inventar-Nr.: HV 27

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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