Sog. Xantener Knabe (von R-00135)

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin; Bärbel Paetzel, Fotograf unbekannt
1.290,00 € *

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Oberfläche:

  • R-00135-A
Der Gesichtsaudruck des lockenden Knaben ist erstaunt-fragend. In seinen Händen hielt er einst... mehr
Objektinformationen „Sog. Xantener Knabe (von R-00135)“
Der Gesichtsaudruck des lockenden Knaben ist erstaunt-fragend. In seinen Händen hielt er einst ein Tablett. So konnte die lebensgroße Figur bei Festlichkeiten in der römischen Colonia Ulpia Traiana, dem heutigen Xanten am Niederrhein, als sogenannter „stummer Diener“ Verwendung finden und über manchen Besucher überrascht gewesen sein. Zu unbekanntem Zeitpunkt muss die Bronzeskulptur im Rhein versunken sein und wurde 1858 von Fischern wiederentdeckt. Originale Bronzestatuen aus antiker Zeit sind selten erhalten, und so gehört der Xantener Knabe seither zu den herausragenden Schätzen der Antikensammlung auf der Berliner Museumsinsel.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Kopf
Maße: Höhe: 24 cm
Historische Form
Formerwerb: 1871

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Mitte 1. Jh.
Herkunft: Römisch
Fundort: Bislich, nahe Xanten
Standort: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: SK 4

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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