Sandalenlösende Aphrodite

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  • R-00211
„Much admired“ – sehr bewundert, stellte der Führer zum Archäologischen Museum in Neapel aus dem... mehr
Objektinformationen „Sandalenlösende Aphrodite“
„Much admired“ – sehr bewundert, stellte der Führer zum Archäologischen Museum in Neapel aus dem Jahr 1908 über diese Bronzestatuette aus den Ausgrabungen von Herculaneum fest. Die gerade ihre Sandalen lösende nackte Schönheit steht in komplizierter und doch graziler Haltung auf einem runden Sockel. Sie wird von einer in sich gedrehten Stütze gehalten. Der Schmuck war einst vergoldet, der Sockel silbern eingelegt. So ist die Statuette als Hausschmuck eines reichen Römers mit exquisitem Geschmack anzusehen. Der Typus der sandalenlösenden Venus gehörte zu den sinnlichen Motiven der Liebesgöttin, die von griechischen Bildhauern erdacht und von den Römern vielfach kopiert wurden.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Plastik
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 18 x 8 x 7 cm
Formerwerb: 1882

Original

Material: Bronze
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: 1. Jh. v. Chr.
Herkunft: Griechisch
Fundort: Herculaneum
Standort: Neapel, Museo Archeologico Nazionale
Inventar-Nr.: 5133

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin; Margarete Büsing, Fotograf unbekannt Gussform Künstler: Unbekannter Künstler
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