Paolo Giordano Orsini, Duca di Bracciano

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-02426
Der Dargestellte mit dem auffälligen Schnurrbart und dem wallenden Haar stammt aus der... mehr
Objektinformationen „Paolo Giordano Orsini, Duca di Bracciano“
Der Dargestellte mit dem auffälligen Schnurrbart und dem wallenden Haar stammt aus der italienischen Adelsfamilie der Orsini und herrschte von 1615 bis zu seinem Tod 1656 über das kleine Herzogtum Bracciano unweit von Rom. In seinem Schloss trug er eine große Kunstsammlung zusammen, in der sich beispielsweise Werke von Tintoretto und Salvatore Rosa befanden. Das Vorbild zu dieser Büste ist ein vom römischen Barockbildhauer Gianlorenzo Bernini geschaffenes Werk in Bracciano. Eine in rotem Porphyr gearbeitete Wiederholung jener Büste aus der Bernini-Werkstatt wurde 1742 von Friedrich II. von Preußen gekauft und in der Mittelachse des Gartens von Sanssouci aufgestellt. 1882 wurde dieses Exemplar abgeformt.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Byzanz und Renaissance
Objektart: Büste
Maße: Höhe: 70 cm
Historische Form
Formerwerb: 1882

Original

Material: Porphyr
Künstler: Bernini, Giovanni Lorenzo
Epoche: Original ca. 1635
Standort: Potsdam, Staatliche Schlösser und Gärten

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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