Merkur mit kleinem Dionysosknaben

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-01237
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Objektinformationen „Merkur mit kleinem Dionysosknaben“
Das stark beschädigte Relief lässt in seinen Überresten deutlich erkennen, wer hier dargestellt war: Der nackte Götterbote Merkur steht im Kontrapost in einer Nische, den Caduceusstab mit der Schlange in der linken Hand. Auf einem Postament sitzt ein Hahn, am Boden laufen ein Schafbock und eine Schildkröte, typische Symbole des griechisch-römischen Gottes. Der Fundort liegt im Stadtgebiet von Landau in der Pfalz, wo sich in römischer Zeit wichtige Straßenverbindungen kreuzten. Die Reliefplatte gehörte einst zu einem vierseitigen antiken Altar, der bereits 1767 gefunden und nach Mannheim gebracht wurde.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 163 x 68 x 12 cm
Historische Form
Formerwerb: 1882

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: ca. 300
Herkunft: Römisch
Fundort: Landau in der Pfalz, Godramstein
Standort: Mannheim, Reiss-Engelhorn-Museen
Inventar-Nr.: Haug 11

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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