Sitzende Römerin, Agrippina (?)

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-00217
Bei der Herstellung von Porträtskulpturen der kaiserlichen Familie gingen römische Bildhauer... mehr
Objektinformationen „Sitzende Römerin, Agrippina (?)“
Bei der Herstellung von Porträtskulpturen der kaiserlichen Familie gingen römische Bildhauer ungewöhnliche Wege: Für Körper, Haltung und Gewand bedienten sie sich griechischer Vorbilder, in diesem Fall einer Darstellung der Göttinnen Aphrodite oder Hygieia aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Zu diesem kopierten Vorbild wurde sodann ein individuelle Züge tragender Porträtkopf hinzugefügt. Aufgrund vergleichbarer Bildnisse auf römischen Münzen wird vermutet, dass es sich bei der Figur um eine Darstellung der Agrippina, der Mutter des Kaisers Nero, handelt. In Rom gefunden, befindet sich die Statue seit 1805 im Archäologischen Museum von Neapel.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Plastik
Maße: Höhe x Breite: 136 x 140 cm
Historische Form
Formerwerb: 1871

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: 60
Herkunft: Römisch
Standort: Neapel, Museo Archeologico Nazionale
Inventar-Nr.: 6029

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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