Reglindis, Markgräfin von Meißen (zu R-02348)

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin
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Oberfläche:

  • R-02864
Zu den berühmten zwölf Stifterfiguren im Westchor des Naumburger Domes aus der Mitte des 13.... mehr
Objektinformationen „Reglindis, Markgräfin von Meißen (zu R-02348)“
Zu den berühmten zwölf Stifterfiguren im Westchor des Naumburger Domes aus der Mitte des 13. Jahrhunderts gehört auch die liebreizende Statue der Reglindis. Sie lebte um das Jahr 1000 und war die Ehefrau des Markgrafen Hermann von Meißen. Da die Figur erst über 200 Jahre nach ihrem Tod entstand, handelt es sich um ein idealisiertes Bildnis. Die ausdrucksvollen, bildhauerisch äußerst qualitätvollen gotischen Stifterfiguren werden dem sogenannten „Naumburger Meister“ zugeschrieben, dem Oberbegriff für eine französische, nach Deutschland gewanderte Bildhauerwerkstatt. Im Bestand der Gipsformerei findet sich nicht nur die Form für die gesamte Statue (Formnummer R-02348), sondern auch diese Büste sowie eine Maske des Gesichts (Formnummer R-02864-A).

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Mittelalter und Barock
Objektart: Büste
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 43 x 45 x 35 cm
Historische Form
Formerwerb: 1914

Original

Material: gefasst
Künstler: Meister von Naumburg
Epoche: Mitte 13. Jh.
Standort: Naumburg, Dom

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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