Eje und seine Gemahlin Tij

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin
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Oberfläche:

  • R-01086-A
Mit hoch erhobenen Armen nehmen Eje und seine Frau Tij eine Auszeichnung aus den Händen des... mehr
Objektinformationen „Eje und seine Gemahlin Tij“
Mit hoch erhobenen Armen nehmen Eje und seine Frau Tij eine Auszeichnung aus den Händen des Pharaos Echnaton entgegen. Eje trägt zu dem feierlichen Anlass ein durchscheinendes Leinengewand und einen hohen Salbkegel, der sich über seiner von einem Band zusammengehaltenen Perücke erhebt. Sechs goldene Ketten, die er bereits bei früheren Anlässen erhalten hat, schmücken seinen Hals. Ungewöhnlich ist die Anwesenheit seiner Frau bei der Zeremonie der Verleihung des sogenannten „Ehrengoldes“, das an verdiente Beamte wie Eje, der Befehlshaber der Streitwagentruppe war, verliehen wurde. Später wurde Eje, in dessen Grab das Relief der Amarna-Zeit gefunden wurde, selbst Pharao.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Ägypten
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite: 55 x 63 cm
Historische Form
Formerwerb: 1893

Original

Material: Kalkstein
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Neues Reich; Amarna-Zeit; 18. Dynastie; ca. 1351-1334 v. Chr.
Herkunft: Ägyptisch
Fundort: Amarna, Grab des Eje, Grab 23, Nordwand, Westseite
Standort: Kairo, Ägyptisches Museum

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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