Kelterszene (Brunnenrinne)

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin; Bärbel Paetzel, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-01309
Kein Weingott Dionysos, keine Satyrn, Silene oder Eroten – wo in griechisch-antiken Reliefs... mehr
Objektinformationen „Kelterszene (Brunnenrinne)“
Kein Weingott Dionysos, keine Satyrn, Silene oder Eroten – wo in griechisch-antiken Reliefs Weingenuss oft mythologisch überhöht wurden, wird die Weinherstellung hier dokumentarisch getreu nachgezeichnet. Links werden die Trauben in geflochtenen Körben herangebracht und in den großen Keltertrog geschüttet, in dem drei Männer mit ihren Füßen im Rundtanz den Saft herauspressen. Rechts wird der so gewonnene Traubenmost in ein größeres, äußerlich mit Weidengeflecht verkleidetes Gefäß gegossen. Ein solches wird am äußersten rechten Rand in ein Fass gegossen, in dem der Wein nun herangärt. Da das halbrunde Relief oben eine rinnenartige Aushöhlung besitzt, wird vermutet, dass es zu einem Brunnen gehört haben könnte.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Architektonisches Element
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 20 x 55 x 29 cm
Historische Form
Formerwerb: 1885

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: 2. Jh.
Herkunft: Römisch
Standort: Rom, Villa Albani
Inventar-Nr.: 183

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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