Grabstele des Aristion

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin; Archäologisches Institut der Universität Göttingen, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-01320
Die Grabstele ist als sogenannter Naiskos gestaltet, d.h. in Form einer Tempelarchitektur mit... mehr
Objektinformationen „Grabstele des Aristion“
Die Grabstele ist als sogenannter Naiskos gestaltet, d.h. in Form einer Tempelarchitektur mit Pfeilern. In dieser steht der Verstorbene, in der Gestalt eines nackten Jünglings von wohlproportioniertem Körperbau. So wird er als Athlet gezeigt, was durch seinen links stehenden, verkleinert dargestellten Diener noch unterstrichen wird – hält dieser doch das als „Strigilis“ bezeichnete Gerät in der Hand, mit dem antike Athleten nach dem Wettkampf Schweiß und Staub vom Körper schabten. In der rechten Hand hält der Tote einen kleinen Vogel – möglicherweise ein Verweis auf das früh entflogene Leben. Am Querbalken über den Pfeilern steht sein Name: ARISTION.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite: 150 x 49 cm
Historische Form
Formerwerb: 1882

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: ca. 350 v. Chr.
Herkunft: Attisch
Fundort: Athen, Kerameikos
Standort: Athen, Archäologisches Nationalmuseum
Inventar-Nr.: 4487

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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