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Kelchkrater des Euphronios

Objektinformationen "Kelchkrater des Euphronios"

Als Krater – mit Betonung auf dem e – bezeichnet man die Gefäße der alten Griechen zum Mischen von Wasser und Wein. Oftmals wurden sie fein bemalt und damit vom Gebrauchsgegenstand zum kostbaren Kunstobjekt. Dieser besonders prachtvolle Krater ist nach dem griechischen Vasenmaler Euphronios benannt, der um 500 vor Christus in Athen tätig war und als einer der Besten seines Faches galt. Damals pflegte man den rotfigurigen Stil. Dargestellt ist ein Fries von Athleten vor und nach dem Wettkampf in der Palästra (Sandplatz), der sich um das Gefäß herumzieht. Der deutlich kleiner dargestellte Sklave zieht der stehenden Figur, die mit Mantel und Knotenstock bekleidet ist, einen Splitter aus dem Fuß. Beide Figuren sind, wie alle anderen auch, namentlich gekennzeichnet.

Replik

Artikelnummer: R-01712
Form: Historische Form
Sammlungsgebiet: Antike
Material Replik: Gipsabguss
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 35 x 45 x 45 cm
Objektart: Gefäß
Zugang: 1893

Original

Datierung: Ca. 500 v. Chr.
Fundort: Capua
Herkunft: Attisch
Inventar-Nr.: F 2180
Künstler: Unbekannter Künstler
Material Original: Ton
Standort: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz