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Nymphe - Telephosfries

Objektinformationen "Nymphe - Telephosfries"

Hoch oben auf einem Felsen thront die Berggöttin Arkadia, während zu ihren Füßen eine Nymphe den kleinen Telephos wäscht. Mit großem Einfühlungsvermögen schildert der antike Bildhauer diese alltagsnahe Szene. Telephos war der Sohn des Herakles, der jedoch aufgrund der Weissagung, dass seine Mutter Auge kein Kind gebären solle, ausgesetzt und nur durch göttliches Eingreifen gerettet wurde. Diese Geschichte spielte im antiken Pergamon eine große Rolle, weil die Pergamener Telephos als ihren mythischen Stammvater betrachteten. Die Relieftafel stammt vom Telephos-Fries, einem Meisterwerk der hellenistischen Bildhauerkunst, welches im Innenhof des Pergamonaltars aufgestellt war und sich heute in der Berliner Antikensammlung befindet.

Replik

Artikelnummer: R-02073
Form: Historische Form
Sammlungsgebiet: Antike
Material Replik: Gipsabguss
Maße: Höhe x Breite: 150 x 70 cm
Objektart: Relief
Zugang: 1910

Original

Datierung: 175-151 v. Chr.
Fundort: Pergamon
Herkunft: Hellenistisch
Historischer Standort: Pergamon, Telephosfries
Inventar-Nr.: T.I. 79
Künstler: Unbekannter Künstler
Material Original: Marmor
Standort: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz