Fallender Gallier

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin; Wolfgang Klein, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-00220
Der muskulöse Gallier ist im Fallen begriffen – das (abgebrochene) Schwert hält er noch aufrecht,... mehr
Objektinformationen „Fallender Gallier“
Der muskulöse Gallier ist im Fallen begriffen – das (abgebrochene) Schwert hält er noch aufrecht, aber Körperhaltung und Gesichtsausdruck machen die Niederlage deutlich. Den Sieg über die im 3. Jahrhundert vor Christus in Kleinasien eingefallenen Gallier setzten die Könige des antiken Pergamon mit den mythischen Siegen der Vorgeschichte wie dem Triumph der Götter über die Giganten gleich. König Attalos stiftete ein Weihgeschenk für die Akropolis, das unter anderem diesen Sieg verherrlichte. Die Skulpturen der figurenreichen Szenen gehören zu den Meisterwerken der hellenistischen Skulptur.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Plastik
Maße: Höhe x Breite: 80 x 99 cm
Gewicht: ca. 55 kg
Historische Form
Formerwerb: 1882

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Römische Kopie nach griechischem Original ca. 160-140 v. Chr.
Herkunft: Römische Kopie nach griechischem Original
Fundort: Rom, in der Nähe des Palazzo Madama
Standort: Venedig, Museo Archeologico Nazionale
Inventar-Nr.: 57

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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