Gesichtsvase aus Troja (zu R-00829)

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Oberfläche:

  • R-00828
Zu den eigentümlichsten Funden Heinrich Schliemanns in Troja gehörten die Gesichtsvasen,... mehr
Objektinformationen „Gesichtsvase aus Troja (zu R-00829)“
Zu den eigentümlichsten Funden Heinrich Schliemanns in Troja gehörten die Gesichtsvasen, stilistisch reduzierteste Nachahmungen der menschlichen Gestalt, die durch Anfügung stilisierter Körpermerkmale wie Augen, Nase, Ohren oder Brustwarzen an eine glatte Vase geschaffen wurden. Dies ist der Korpus einer solchen Vase, der einen menschlichen Körper nachbildet, während der Deckel (Formnummer R-00829) das Gesicht darstellt. Schliemann stellte in seinem Grabungsbericht 1890 fest: „Stets fand man sie in Häusern und ohne eine Spur von Asche oder Knochen; sie müssen daher als Hausgeräth gedient haben.“ Bereits 1902 wurden sie von der Gipsformerei im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte abgeformt.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Vor- und Frühgeschichte
Objektart: Gefäß
Maße: Höhe x Breite: 16 x 4 cm
Historische Form
Formerwerb: 1902

Original

Material: Ton
Epoche: Troja II-V, 2600-1800 v. Chr.
Herkunft: Trojanisch
Standort: Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: SCH 1847

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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