Nürnberger Madonna

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-02317
Eine Ikone der Nürnberger Bildschnitzerei der Spätgotik ist diese Madonnenfigur. Die ungewöhnlich... mehr
Objektinformationen „Nürnberger Madonna“
Eine Ikone der Nürnberger Bildschnitzerei der Spätgotik ist diese Madonnenfigur. Die ungewöhnlich langen Beine deuten darauf hin, dass sie einst in großer Höhe in einer Nürnberger Kirche aufgestellt war, vermutlich als Teil einer Kreuzigungsgruppe. Den gekreuzigten Sohn betrauernd, hat sie die Hände gefaltet. Seit dem 19. Jahrhundert ist die Schnitzfigur, die sich im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg befindet, zu einem der berühmtesten Werke ihrer Art geworden, obwohl der ausführende Bildschnitzer unbekannt ist. Eine frühere Zuschreibung an Peter Vischer d. Ä. wird heute nicht aufrechterhalten. Ebenfalls erhältlich sind eine Büste (Formnummer R-02317-A) und die Maske der Madonna (Formnummer R-02317-B).

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Mittelalter und Barock
Objektart: Plastik
Maße: Höhe: 155 cm
Formerwerb: 1914

Original

Material: Lindenholz
Künstler: Vischer, Peter (der Ältere)
Epoche: ca. 1520
Historischer Standort: Nürnberg, Dominikanerkirche
Standort: Nürnberg, Germanisches Museum

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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