Mädchen binden Papyrusgarben

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin
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Oberfläche:

  • R-00557
Zwei nackte Mädchen binden einen in der Mitte des Reliefs stehenden Stabstrauß aus drei... mehr
Objektinformationen „Mädchen binden Papyrusgarben“
Zwei nackte Mädchen binden einen in der Mitte des Reliefs stehenden Stabstrauß aus drei Papyrusstängeln zusammen. Es erweckt den Anschein, als wären die beiden Gänse an den Seiten des Bündels ebenfalls darin eingebunden worden, jedoch könnte dies nur ein Hinweis darauf sein, dass die Ernte des Papyrus so frisch ist, dass sich noch immer Vögel darin befinden. Komplementiert wird dieses archaisierende Grabrelief, das an Darstellungen aus dem Alten Reich erinnert, durch die Darstellung von Kormoranen sowie einem fertig gebundenen Bündel an Pflanzen. Stabsträuße verkörperten das fruchtbare Sumpfland und waren somit ein Symbol für das Leben.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Ägypten
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 16 x 25 x 2 cm
Historische Form
Formerwerb: 1914

Original

Material: Kalkstein
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Spätzeit-Frühe Ptolemäerzeit; 350-200 v. Chr.
Herkunft: Ägyptisch
Standort: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: ÄM 10290

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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