Herakles und Hirsch

Andres Kilger
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  • R-01402
Entschlossen hat Herakles die Hirschkuh am Geweih und am Maul gepackt. Das Warten hat sich... mehr
Objektinformationen „Herakles und Hirsch“
Entschlossen hat Herakles die Hirschkuh am Geweih und am Maul gepackt. Das Warten hat sich gelohnt: Seit einem Jahr ist er der Hirschkuh Kerynitis, die durch ihr goldenes Geweih ausgezeichnet ist, gefolgt, nun ist sie müde und er kann sie endlich ergreifen. Die Jagd nach der Hirschkuh, die unter dem besonderen Schutz der Göttin Artemis stand, gehörte zu den übermenschlichen Aufgaben, die Herakles erfüllen musste. Um die Göttin nicht zu verärgern und zugleich seinen Onkel Eurysteus, der sich die mythische Hirschkuh für seine Menagerie wünschte, nicht zu enttäuschen, überbrachte er das Tier zwar dem Auftraggeber, ließ es jedoch listig bei der Übergabe entwischen, ohne dass man ihm die Schuld daran geben konnte. Die abenteuerlichen Aufgaben des Herakles und seine mit Kraft und Intelligenz gefundenen Lösungen waren immer wiederkehrende Motive der antiken Kunst. Diese Darstellung aus der Dresdner Skulpturensammlung beeindruckt bis heute durch die Dramatik des Kampfs und die Darstellung einer beeindruckenden Physis.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 33 x 36 x 2 cm
Formerwerb: 1888

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: 50-1 v. Chr.
Herkunft: Neuattisch
Historischer Standort: Sammlung Dressel
Standort: Dresden, Staatliche Kunstsammlungen, Skulpturensammlung
Inventar-Nr.: ZV 474

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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