Philipp III. Arrhidaios, Halbbruder Alexander des Großen

Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt
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Oberfläche:

  • R-01093
Ein Makedonier in der Tracht eines Pharaos? Philipp III. Arrhidaios trägt die Atefkrone und ist... mehr
Objektinformationen „Philipp III. Arrhidaios, Halbbruder Alexander des Großen“
Ein Makedonier in der Tracht eines Pharaos? Philipp III. Arrhidaios trägt die Atefkrone und ist in altägyptischer Tradition im Profil gezeigt. Im heiligen Tempelbezirk von Karnak ließ Philipp III. den 1000 Jahre zuvor entstandenen Barkenschrein aus der Zeit Thutmosis III. durch einen Neubau ersetzen, an dem dieses Relief zu finden ist. Philipp III. war – wie Alexander der Große – ein Sohn Philipps II. und folgte seinem Halbruder auf dem Thron nach. Alexander der Große hatte Ägypten 332 vor Christus seinem Reich einverleibt.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Ägypten
Objektart: Relief
Maße: Höhe x Breite: 85 x 78 cm
Historische Form
Formerwerb: 1893

Original

Material: Kalkstein
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: Alexander-Zeit; 323-317 v. Chr.
Herkunft: Ptolemäisch
Fundort: Karnak, Großer Amon-Tempel, Sanktuarium der Barken, Südmauer Außenwand
Standort: Karnak, Großer Amon-Tempel, Sanktuarium der Barken, Südmauer Außenwand; Abguss: Ägyptisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz

Hinweise zu den Angaben


Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen


Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material


Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

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