Augustus

Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin; Ingrid Geske-Heiden, Fotograf unbekannt
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  • R-00634
Antik oder neuzeitlich – um diese Frage kreiste lange Zeit die Forschung zu dieser Büste. In... mehr
Objektinformationen „Augustus“
Antik oder neuzeitlich – um diese Frage kreiste lange Zeit die Forschung zu dieser Büste. In jüngster Zeit wurden gute Argumente vorgebracht, um eine Einordnung als antikes Werk zu stützen. Der Kopf wirkt sehr lebendig, etwa durch die unter der Haut hervortretenden Muskeln und Knochen, die energische Stirnfalte und durch den wachen Blick. Angekauft im Jahr 1767 durch Friedrich den Großen, stand die Büste, die man damals für ein Bildnis des Feldherrn Drusus hielt, in dessen Bibliothek im Neuen Palais in Potsdam. Da die Büste aus Basanit (Grauwacke) gearbeitet wurde, ist von der Darstellung eines Kaisers auszugehen, deren Büsten dieses seltene Material vorbehalten war. Aufgrund seines Aussehens wird er als Darstellung des Augustus gedeutet.

Replik

Material: Gipsabguss
Sammlungsgebiet: Antike
Objektart: Büste
Maße: Höhe x Breite x Tiefe: 62 x 40 x 32 cm
Gewicht: ca. 15 kg
Formerwerb: 1882

Original

Material: Marmor
Künstler: Unbekannter Künstler
Epoche: 18. Jh.
Standort: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Inventar-Nr.: 2169

Hinweise zu den Angaben

Historische Form

Die Gipsstückform ist die traditionelle Abformtechnik des 19. Jahrhunderts. Dieses handwerkliche Wissen wird in der Gipsformerei gepflegt und weitergegeben. Sie bewahrt tausende, teils fast 200 Jahre alte Gipsstückformen auf und verwendet sie für die entsprechenden Abgüsse.

Größen

Die Größenangaben beziehen sich in der Regel auf das Kunstwerk ohne Sockel. Bitte fordern Sie zum Abgleich bei Ihrer Anfrage explizit eine Nachmessung an.

Abbildungen

Für einige Objekte können nur Abbildungen des jeweiligen Original-Kunstwerkes gezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass diese teilweise vom Erhaltungszustand der Repliken abweichen können. Viele Abformungen sind besser erhalten als die Originale.

Bemalung

Die Bezeichnung „weiß“ bezieht sich auf Gips mit einer weißen Pigmentschicht. Bemalte Repliken bilden das Material und die Farbigkeit des Originals ab. Unsere Maler bemühen sich, ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit den Kunstwerken zu gewährleisten. Leichte Unterschiede zu den fotografischen Abbildungen sind nicht zu vermeiden. Inzwischen eingetretene farbliche und formbezogene Veränderungen an den Originalen (etwa durch Restaurierung oder Ergänzung) können nicht immer berücksichtigt werden.

Material

Die Gipsabgüsse sind nicht zur Aufstellung im Außenbereich oder in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit geeignet. Als Alternative für den Außenbereich empfehlen wir Ihnen das bedingt wetterfeste Material „Polymergips“, über das wir Sie gerne beraten können.

Atelier Tanello Laokoon mit seinen Söhnen Künstler: Hagesandros
ab 44.900,00 € *
Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf unbekannt Antinous Künstler: Unbekannter Künstler
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